PostHeaderIcon Keine Farbe, keinen Geschmack & riecht nach nichts!

Es wird niemals weniger, seine Menge bleibt - zumindest global betrachtet - immer konstant. Trotzdem ist es das kostbarste Gut der Erde! Für fast jeden Stoff gibt es Alternativen. Für Wasser nicht.

Ob es als Regen auf uns niederprasselt, im Fluss gemächlich vorbeiplätschert oder einfach nur aus dem Hahn fließt - um uns herum ist Wasser allgegenwärtig. Erstaunlich, wie viel wir täglich davon verbrauchen und welche Menge uns tatsächlich zur Verfügung steht.

Kostbares Trinkwasser
„W wie Wissen" Sendung vom 22.04.2012 (Sie werden in die Mediathek verlinkt)

Blauer Planet
Fast Dreiviertel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Das sind unvorstellbare 1,4 Billionen Kubikmeter. 97% davon sind aber Salzwasser, das für Mensch und Tier ungenießbar ist. Als Trinkwasser können wir gerade einmal 0,03% nutzen. Denn fast 90% der gesamten Süßwasservorräte sind entweder als Eis in unbewohnten Polarregionen und Gletschern gebunden oder befinden sich in tiefen, nur sehr schwer erschließbaren Grundwasserspeichern.

Tägliche Wasserspiele
Durchschnittlich verbraucht jeder Einwohner der Bundesrepublik 126 Liter reinstes Trinkwasser pro Tag - das ist ungefähr eine Badewanne voll. Lediglich sechs Liter des Wassers, das aus unseren Leitungen kommt, trinken wir oder verwenden es zum Kochen. 49 Liter benutzen wir zum Baden und Duschen, 36 Liter fließen jeden Tag die Toilette hinunter.

Versteckter Verbrauch
Die Tasse Kaffee, die Scheibe Brot oder das Steak- alles benötigt Wasser für seine Herstellung. Dieses Wasser, das man zur Produktion von Nahrung oder Konsumgütern benötigt, nennt man virtuelles Wasser. Das meiste wird verwendet, um unseren Hunger zu stillen: Nach Informationen des World Water Council ist die Landwirtschaft weltweit für fast 70% des Wasserverbrauchs verantwortlich, die Industrie nutzt ungefähr 20%. So „kostet“ die Tasse Kaffee zum Frühstück 140 Liter Wasser. Von der Getreideaussaat zum gebackenen Laib verbraucht ein Brot 1.000 Liter Wasser. Bis schließlich ein Kilo Rindfleisch in unserer Pfanne landet, werden rund 15.000 Liter Wasser benötigt!

Der Wasser-Kreislauf der Erde
Durch Sonneneinstrahlung verdunstet das Wasser der Weltmeere, Flüsse und Seen. Es steigt in die Atmosphäre auf; daraus bilden sich Wolken und es gelangt in Form von Regen, Hagel oder Schnee wieder zurück auf die Erde. Verunreinigungen, wie z. B. Staub, nimmt das Wasser bereits in der Atmosphäre auf. Säurehaltige Industrieabgase und in erster Linie in der Luft bereits enthaltene Gase wie Sauerstoff und Kohlendioxid, verleihen den Niederschlägen ihren sauren Charakter.

Nach dem Auftreffen durchfließt der Niederschlag zunächst die obere Erdschicht, nimmt Humusstoffe, Fäulnisprodukte und Kohlensäure auf. Je nach Bodenstruktur nimmt das Wasser danach unterschiedliche, gelöste Mineralien wie z. B. Calcium, Magnesium, Nitrat, Eisen, Mangan etc. auf und fließt in unser Grundwasser. Leider geraten auf diesem Wege auch immer mehr unerwünschte Stoffe wie Pestizide und Fungizide in unser „Lebensmittel Nr. 1“.

Über Brunnen wird das Grundwasser von den Wasserversorgern aus der Tiefe gefördert oder kommt als „natürliches“ Quellwasser wieder zutage. Der Kreislauf des Wassers ist geschlossen. Regional unterschiedlich, je nachdem, wo unser Trinkwasser gewonnen wird, machen sich die verschiedensten Einflussfaktoren bemerkbar.

Der Beginn des Lebens

„(...) Es dauerte etwa 3 bis 4 Milliarden Jahre, bis aus dem Wechselspiel zwischen Sonne und Wasser Leben auf der Erde entstand. Die weitaus längste Periode dieser Evolution fand in den Urmeeren statt. Doch auch wenn der Mensch die Meere schon lange verlassen hat, so beginnt sein Leben (als Samenzelle) immer noch bei einem Wassergehalt von 98 bis 99%.

Auch als Säugling hat der Mensch noch den hohen Wassergehalt von 90%. Mit zunehmendem Alter nimmt die Vitalität lebender Strukturen jedoch ab und zwar in dem gleichen Maße, wie sein Wassergehalt zurückgeht. So hat der menschliche Organismus als Kind ca. 70% Wassergehalt, der Erwachsene 65%. und der alte Mensch nur mehr 60%. Schon daraus wird die besondere Bedeutung deutlich, die Wasser für unseren Organismus hat. Wasser ist neben der Atemluft unser wichtigstes Lebensmittel. Von den 2 bis 3 Litern Wasser, die wir täglich zu uns nehmen sollten, erhalten wir etwa eineinhalb Liter als Flüssigkeit, der Rest kommt mit der Nahrung in den Körper hinein.

Stofflich gesehen ist Wasser eine anorganische Substanz - man könnte auch sagen, eine mineralische Substanz. Es besteht aus dem Gas Wasserstoff und dem Gas Sauerstoff. Unter normalen atmosphärischen Bedingungen ist Wasser eine Flüssigkeit, die für uns den Inbegriff alles Flüssigen darstellt.

Wasser ist jedoch nur im Moment seines Entstehens als reines H2O, also als absolut reines Wasser vorhanden. Es besitzt ein so außerordentliches Lösungsvermögen, dass es sofort alle anderen Stoffe zu lösen beginnt, mit denen es in Berührung kommt. Diese Lösungsmitteleigenschaft ist eine der wesentlichen Komponenten für die Aufrechterhaltung des Lebens im menschlichen Organismus.

Der Wasserhaushalt
Bei einem Menschen mit einem Gewicht von 70 kg befindet sich 60% des Wassers in den Zellen. 30% des Wassers liegen zwischen den Zellen und in den Blutgefäßen 10%. Auch wenn unser Blutgefäßsystem mit 10% nur den kleinsten Teil der flüssigen Körpermasse enthält (etwa 5 bis 6 Liter), sollten wir dessen Bedeutung nicht unterschätzen. Ein intaktes Gefäßsystem ist absolut lebensnotwendig.

Außer den Blutgefäßen haben wir noch das Lymphgefäßsystem, das nicht ganz so bekannt ist. Die Blutgefäße werden oft als eine Art, Wasserleitungssystem dargestellt, das die Flüssigkeit an die Zeile heranführt, während das Lymphsystem über Kanäle verfügt, die die Flüssigkeit dann verteilen. Dieses Bild stimmt nicht ganz, da auch im Lymphgewebe wichtige Prozesse stattfinden. So arbeiten beispielsweise die Lymphknoten wie Filterstationen. In ihnen werden Schlackenstoffe abgebaut und Substanzen abtransportiert, aber auch wertvolle Stoffe zugeführt.

Problematisch wird es, wenn dieses Gefäßsystem verengt und verstopft ist, d.h. wenn die Gefäße verkalkt sind und kein ausreichender Blutfluss mehr stattfinden kann. Jeder zweite Todesfall in Österreich entsteht infolge eines solchen Gefäßverschlusses am Herzen (Herzinfarkt), im Gehirn (Schlaganfall) oder in den Beinen (Gangrän). (...)"
Quelle: „DAS WASSERWESEN MENSCH“ - von Dr. med. Alois Riedler

Wassermangel ist oft die Ursache von Krankheiten
In unserem Alltag gehen oft die wichtigen Dinge des Lebens unter. Leider schenken wir ihnen weniger Aufmerksamkeit als sie es wirklich wert sind. Unser wichtiges Element, das Wasser, ist auch einer dieser unbeachteten Schätze, das das menschliche Leben entscheidend mitbestimmt. Unser Körper besteht zu ca. 70% aus Wasser. Umfassende Funktionen des Wassers sind die Grundlage unseres Stoffwechsels, des Säure-Basenhaushalts, der Nährstoffversorgung, der Temperaturregulation, der Entschlackung und Entgiftung!

Der iranische Arzt und Wasserexperte Dr. Feyerdoon Batmanghelidj beschreibt in vielen seiner Bücher (z. B. „Sie sind nicht krank, Sie sind durstig“) sehr verständlich und nachvollziehbar, wie wichtig Wasser für den menschlichen Organismus ist und vor allem welche ernsthaften Folgen und Auswirkungen ein Wassermangel haben kann. Bei der sogenannten Dehydration (Wassermangel) sind oft sehr schnell bedrohliche Symptome erkennbar; wobei Schwindelgefühle noch zu den harmlosen gehört. Konzentrationsschwäche, Erschöpfung, bis hin zu akutem Organversagen können Folgen einer Unterversorgung mit Wasser sein.

In zahlreichen internationalen Studien und wissenschaftlichen Experimenten wurde zum Beispiel ein direkter Zusammenhang zwischen der Wasserzufuhr und den Schulnoten von Kindern nachgewiesen. Nur ein Beispiel von vielen, das es wert macht, über Wasser nachzudenken und im eigenen Umgang und Trinkverhalten etwas zu ändern.

In den zivilisierten Ländern unsere Erde gibt es für jeden Bewohner ausreichend zu trinken, dennoch wird oft aus den verschiedensten Gründen zu wenig und nicht sinnvoll Wasser getrunken. Oft wird das Durstgefühl nicht richtig interpretiert, die Zeit ist knapp oder es werden aus Gründen der Gaumenfreuden aromatisierte Getränke bevorzugt. Trotz eines immer weiter wachsenden Gesundheitsbewusstseins werden gesüßte und den Organismus belastenden Getränke in Hülle und Fülle konsumiert.

Dabei ist es gar nicht so schwer, die tägliche Wassermenge auf ein gesundes Maß zu erhöhen: Füllen Sie sich bereits morgens eine Flasche oder Karaffe mit frischem reinem Wasser ab und stellen Sie diese im direkten Sichtbereich auf, so werden Sie ständig ans Trinken erinnert. Es ist auch sinnvoll, sich Wasser für unterwegs selbst abzufüllen und zwar am besten in hochwertigen Kunststoffflaschen aus Tritan. Diese Flaschen sind sehr leicht, bruchfest, geruchs- und geschmacksneutral und enthalten keine Weichmacher und kein Bisphenol-A. Sie sind eine praktische Alternative zur Glasflasche und gerade für Kinder und Jugendliche wegen der auszuschließenden Bruchgefahr perfekt geeignet.

Auf diese Weise ist es ein Leichtes, den täglich Bedarf von ca. 1,5 bis 2 Litern Wasser zu decken und außerdem vermutlich die einfachste, beste und zudem günstigste Gesundheitsvorsorge.